Erwartungsvoll bestiegen am Samstag früh um 7 Uhr 30 die Sängerinnen und Sänger unseres Kirchenchores den Omnibus, der uns nach Würzburg brachte.
Vorbereitet, organisiert und geleitet von unserem Präses, Herrn Pfarrer Dr. Roland Merz, erlebten wir ein unvergessliches Wochenende.
Unterbrochen nur von einem kurzen Regenschauer am Samstag Nachmittag, erlebten wir 2 sommerliche, warme Tage und Herr Pfarrer Dr. Merz brachte uns die Schätze und Kleinode der über 1300 Jahre alten Frankenmetropole und 4. größten Stadt Bayerns näher:
- die Seminarkirche St. Michael, modern und aussagekräftig ausgestaltet - hier sangen wir den von unserer Chorleiterin, Frau Binder, kurzerhand angestimmten Kanon "Donna Nobis Pacem" und genossen die beeindruckende Akustik dieser Kirche
- den St Kiliansdom mit Kreuzgang und Krypta
- die Neumünsterkirche mit dem Kiliansschrein und den Reliquien der Frankenapostel St. Kilian, St. Kolonat und St. Totnan
- das Käppele mit den von Balthasar Neumann geschaffenen Kreuzweg-Stationen.
Die Eröffnung der Kilianswoche feierten wir gemeinsam mit den Pilgern, der Gemeinde und dem Würzburger Domkapitel in der unterhalb des Käppele am Main gelegenen Kirche St. Burkhard, und begleiteten danach die Prozession, die - geführt vom Würzburger Bischof - den Kiliansschrein in den Würzburger Dom geleitete.
Ein gemütliches Abendessen mit italienischen Spezialitäten vom Buffet in unserem hoch über Würzburg gelegenen Hotel rundeten diesen Samstag ab, bevor wir den südländisch-warmen Abend auf der Gartenterasse des Hotels mit Blick auf das nächtliche Würzburg und in bester Stimmung ausklingen ließen.
Am Sonntag rief uns das volle Geläut der Glocken des St. Kiliansdomes zum Pontifikalamt in den Dom, in dem wir die Eucharistiefeier erleben durften und die beeindruckende musikalische Umrahmung von Chor und Orgelspiel genießen konnten.
Nach einem Besuch des Jahrmarkts und herrlichem Ausblick auf die Turmreiche Silhouette von Würzburg vom 50 Meter hohen Riesenrad oder einer Fahrt mit der "Wilden Maus" erlebten wir nach einem Spaziergang durch die engen Gässchen der Würzburger Altstadt eine interessante Führung durch den "prächtigsten Pfarrhof Europas", wie Napoleon einst das heutige UNESCO-Weltkulturerbe, die Würzburger Residenz, genannt hatte.
Nicht nur das weltberühmte, größte stützenfrei überwölbte Treppenhaus - eines der Meisterwerke von Balthasar Neuman - mit den Freskenmalereien von Giovanni Tiepolo und die angrenzenden Kaisergemächer beeindruckten mit ihrer barocken Pracht, sondern auch der angrenzende Hofgarten, in dem bei Wein und bayerischen Schmankerln unser Ausflug einen gemütlichen Schlusspunkt fand, bevor uns unser Bus wieder wohlbehalten nach Ettlingenweier zurück brachte.
Die Sängerinnen und Sänger sagten "Danke" an unseren Präses für die Organisation, Leitung und Begleitung an diesen beiden unvergesslichen Tagen in Würzburg mit einem kurzerhand umgetexteten Kanon nach der Melodie "Lobet und preiset Ihr Völker den Herrn".
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